Warum fällt es vielen Menschen so schwer achtsam mit dem eigenen Körper umzugehen? Warum gilt nur als intelligent wer Würfel im Raum drehen und lange Wörterlisten auswendig lernen kann. Warum geben Menschen die Autorität für ihren physischen Körper so bereitwillig ab an eine Wissenschaft, die in aufteilt in scheinbare unzusammenhängende Einzelteile?
Das Scola System hat zum Ziel diese oft in heutigen Leben nicht mehr zusammenhängenden Einzelteile von Körper, Geist und Psyche wieder zu einem Ganzen zusammenzufügen und den sogenannten „Deep Mind“ Bewusstseinszustand zu etablieren, d.h. die optimale Zusammenarbeit von willkürlichen und unwillkürlichen Fähigkeiten.
Ein gut funktionierender Körper und ein gut funktionierendes Gehirn bedingen sich gegenseitig. Es ist nicht nur so, dass sich psychische Zustände im Körper ausdrücken ("nonverbal" als Gestik, Mimik, Körperhaltung), es zeigen sich auch Wirkungen in umgekehrter Richtung: Körperzustände beeinflussen psychische Zustände. Beispielsweise haben Körperhaltungen, die aus irgendeinem Grund eingenommen werden, Auswirkungen auf Kognition (z.B. Urteile, Einstellungen) und Emotionalität.
Wir gehen davon aus, dass jede Emotion mit einer charakteristischen Veränderung körperlicher Prozesse einhergeht. Mit der Zeit gelingt es, den Organismus als allwissende Sinnesinstanz und Ratgeber vielfältig im Alltag zu nutzen. Im Speziellen heißt das, Sie werden in der Lage sein, auch im größten Stress schnell wechselnde und adäquate Entscheidungen zu treffen. Dieses klare Bewusstsein wird in der heutigen Zeit immer notwendiger, um die stetig steigenden Anforderungen im Berufs- und Privatleben erfolgreich zu meistern. Kernkompetenzen und Schlüsselqualifikationen sind gefragt, die auch außerhalb des kognitiven Bereichs liegen, z.B.
Im Scola System lernen Sie die Fähigkeit die eigenen Handlungen, Gefühle, das eigene Denken und die Reaktionen auf die Umwelt zu koordinieren, so dass Sie sich zielgerichtet und von innen heraus befriedigt durch den Alltag bewegen können.
Wenn Sie Embodiment in dieser Weise nutzen, haben Sie dann auch mehr geleistet als einfach nur einen Körperausdruck zu lernen, Sie haben das gesamte psychisches System um ein neues neuronales Netzwerk erweitert, Sie „tun“ dann nicht nur so, Sie „sind“ dann so.
So bewegen sich Menschen, die aus ihrem Sein heraus handeln sind mit all ihren Potenzialen verbunden fühlen: so die aktuellen Erkenntnisse der modernen Gehirnforschung und Neurobiologie.
Das SCOLA System bezieht den Körper daher verstärkt in die beratende und therapeutische Arbeit ein, basierend darauf, dass der Körper ein sich selbst organisierender lernender intelligenter Organismus und Ratgeber ist.
Das SCOLA System verbinde Körper und Geist durch ein spezielles Übungs- und Trainingssystem.
ist ein körperzentrierter und körpermentaler Trainingsweg, der dem Menschen hilft, sich selbst und andere besser zu verstehen. Das Herzstück unseres Systems sind die Prinzipien des Inneren Taiji: Offenheit, Zentriertheit, Zielorientierung, Gewandtheit, Flexibilität, Gewaltlosigkeit, Gelassenheit. Das Körper-Mind-Training (Embodyment) bietet sowohl Herausforderung als auch Ermunterung auf dem Weg zu einer inneren Haltung, die Würdigung, Mitgefühl und inneren Frieden möglich werden lässt. Durch die Praxis der Achtsamkeit können wir Klarheit für uns selbst, unsere Gefühle, und Sehnsüchte schaffen. In der Klarheit erfährt der Mensch den Bezug zu seinen ureigensten Ressourcen und zu seinem tiefen Herzverstand. Wir entdecken, wer wir wirklich sind. Diese Prinzipien spiegeln sich in allen drei Bereichen wieder:
Unsere Didaktik / Methodik beruht auf der systemischen Pädagogik. Die hypnosystemischen Konzepte nach Dr. Gunther Schmidt bilden unseren kommunikativen Rahmen. Wer diesen Weg geht kann sich wieder lebendig fühlen und an Kraft zurück gewinnen. Aus den westlichen und östlichen Ansätzen haben wir in den letzten 20 Jahren ein spezielles Embodyment System geformt. Dies erfüllt praxisorientiert die Erkenntnisse der modernen Gehirnforschung und der Neurobiologie.
Wir haben in den letzten Jahren ein individuelles körperorientiertes Transferprogramm entwickelt, das die Nachhaltigkeit der Lernergebnisse sichert. Das sogenannte Embodymenttraining basiert auf der Grundlage der modernen und aktuellen neurophysiologischen und neuroanatomischen Forschungsergebnisse von Prof. Roth, Prof. Jochen Bauer. Prof. Gerald Hüther und Prof. Manfred Spitzer. Diese Lern- und Transfermethode wird sowohl in Trainings und Coachings in Unternehmen als auch in der Therapie erfolgreich angewandt.
Embodyment bedeutet, den Körper als geeignetes Medium zu betrachten, die Selbstorganisation eines Menschen im gegenwärtigen Erleben zu untersuchen und zu verstehen. Der Körper spiegelt unser Verhalten als Ganzes, in Gefühlen, Erinnerungen und Sichtweisen - auch was nicht bewusst ist - wider. Für einen wirkungsvollen Lernprozess ist es daher wertvoll, die Sprache des Körpers durch Achtsamkeit wahrnehmen zu können und sie zu verstehen. So werden viele Potentiale und Ressourcen aufrufbar und erlebbar, wenn wir mit der physischen, sichtbaren Ebene der Menschen arbeiten.
Gelungene Kommunikation und Interaktion in der Welt ist weit mehr als die Verwendung der richtigen Worte. Sie spannt den Bogen von einer natürlichen bewussten Körpersprache, dem Gewahr werden, reflektieren und beachten der eigenen Wünsche, Gefühle und Befindlichkeiten. Durch Präsenz und Achtsamkeit, getragen von einer menschenbejahenden inneren Haltung besteht die Chance sich selbst und andere besser zu verstehen und anzunehmen. Äußerlich sichtbar wird das in entsprechenden konkreten Handlungen und Bewegungen, die elastisch- kraftvoll und natürlich flexibel sowie zentriert und aufgerichtet wirken.